ASIEN, Thailand

Sàwàddee ká Thailand

24 Dezember, 2011

 

Die Freundschaft zu Kathi und Stefan hat gehalten. Nach unserem gemeinsamen Indien-Abenteuer blieben wir in Kontakt, ich flog bald ins schöne Bayern um sie zu besuchen. Da mir die beiden in Indien immer wieder von ihren vielen Thailand-Reisen vorgeschwärmt hatten, beschloss ich bald, mich mit eigenen Augen von diesem scheinbar grossartigen Land zu überzeugen.

Kathi und Stefan schlossen sich spontan an. Und so sassen wir an Heiligabend 2011 erneut zusammen im Flieger - diesmal Richtung Bangkok.

 

Abenteuer Roadtrip Richtung Norden

4 Wochen reisten wir mit einem kleinen (aber verlässlichen) Honda von Bangkok nach Norden an die Grenze zu Laos und wieder zurück in den Süden auf die Inseln Kho Phangan und und Kho Phayam. Das waren 4 unterhaltsame und abenteuerliche Wochen.

 

Zum Beispiel als ich auf dem Nachtmarkt in Ayutthaya mit Anlauf in eine Scherbe getreten bin, die sich durch den Flip-Flop in meine Fusssohle gedrückt hat. Wir haben die Wunde mit Whisky desinfiziert - innen wie aussen.

Unvergesslich bleibt auch unsere Fahrradtour durch die riesigen Tempelanlagen in Ayutthaya, der alten Hauptstadt Thailand's. Und natürlich auch meine Elefant-Tour in Chiang Mai, wo ich den grauen Riesen zum ersten Mal ganz nah sein durfte.

Im Norden fuhren wir lange bei heftigen Regenschauern mutterseelenallein durch den Dschungel, bergauf und bergab über kurvenreiche Strassen und manchmal war es so steil, dass wir einige Stossgebete zum Himmel schickten. In dieser Zeit fuhren wir auch durch Ban Rak Thai, ein chinesisches Dorf mitten in Thailand. Man denkt, man habe schnell das Land geswitcht. Dort fuhren wir durch riesige Teeplantagen, die Aussicht war umwerfend.

Herzlich gelacht haben wir auch nach einem Gespräch mit einem thailändischen Polizisten, der gerade Mittagspause an einer der vielen Garküchen am Strassenrand  machte. Er war wie alle Thais sehr freundlich und fröhlich und hat mehrmals gefragt: "Are you amazing?" Diese Frage hat uns dann doch ein wenig verwirrt und erst auf der Weiterfahrt haben wir gecheckt, dass er wahrscheinlich wissen wollte: "Are you American?". Die thai-englische Aussprache braucht für unsere Ohren eben ein wenig Aufwärmzeit.

 

Hippie Feeling, Vollmondwunder und Buddha

In Koh Phayam haben wir in der Hippie-Bar einen jungen Deutschen aufgegabelt, der seine Fähre auf die Nachbarsinsel verpasst hat. Wir haben ihn dann spontan bei uns übernachten lassen.

 

An der Full-Moon-Party in Koh Phangan haben wir die leichten Thai-Girls beobachtet, wie sie sich geschickt an die feucht-fröhlichen Touristen rangepirscht haben. Und die Mutter der leichten Girls, die ihre Schützlinge auch mal zurückgepfiffen hat.

 

Wir sind auf dieser Reise an so vielen Tempeln vorbeigekommen, dass ich all die kleinen und riesengrossen Buddhas nicht mehr zählen konnte. Einer war schöner als der andere und ich war quasi im Buddha-Himmel.

 

Bangkok - das Beste kommt zum Schluss

Den Abschluss hat Bangkok gemacht - last but not least. All diese vielen Eindrücke haben mich überwältigt und obwohl so viel los ist in dieser Stadt, fühlte ich mich sofort wohl. Es herrscht eine lockere, unkomplizierte und lebensfrohe Atmosphäre, die mich inmitten des Trubels entspannen liess.

 

...und spätestens zu Hause war klar, da will ich wieder hin.

 

 

Mittlerweile war ich 3 Mal in Thailand und ich hoffe es werden noch viele Male mehr. Land und Leute und der kulinarische Himmel auf Erden haben es mir angetan! Sobald ich thailändischen Boden betrete, bin ich locker und happy...

 

Kop Khun Kha!

 


Warst du auch schon mal in Thailand? Hat es dir gefallen? Über deinen Kommentar freue ich mich sehr!

kommentare

Kommentar schreiben

Kommentare: 0